[Pressemitteilung] Schüler für die Abschaffung des Handyverbots

München. Schüler aus München setzen sich für die Abschaffung des Handyverbots an Schulen ein. Schule soll zeitgemäßer werden und sich am realen Leben der Schüler orientieren. „Ein Verbot von digitalen Speichermedien ist utopisch“, erklärt Valentina Schüller von der Initiative „hack your school“, welche die Schule aus der Kreidezeit holen möchte und sich für eine digitalere Schule einsetzt.
Nach einem Hackathon mit 40 Schülern Ende Januar 2017 trifft die Initiative „hack your school“ am Mittwoch auf das Kultusministerium. „Wir hatten nach #hys17 im Januar wahnsinnig viele Eindrücke und Meinungen der Schüler zum Thema Digitalisierung vorliegen. Letzte Woche haben wir uns im Rahmern eines Klausurwochenendes zusammengesetzt und diese sortiert.“, sagt Valentina Schüller, 17 Jahre alt.

 

 

 

EIGENVERANTWORTUNG STATT VERBOTEN

 

Ein Thema, das auf dem Event Anfang 2017 immer wieder aufgekommen ist, ist die Infrastruktur und die digitale Ausstattung an den Schulen in München. „Insgesamt gibt es schlicht und ergreifend zu wenig Geräte an den Schulen. Statt weiterhin Jahre auf die Rechner und schnelleres Internet zu warten: Warum nicht einfach das verwenden, was jeder Schüler mitbringt aber ausschalten muss? An jeder Hochschule ist ein selbstständiger Umgang Usus, da vertraut man dem eigenen Ermessen der Studenten.“, konstatiert Valentina weiter. Im Gespräch mit dem Kultusministerium und der Stiftung Bildungspakt Bayern am kommenden Mittwoch ist dies eines der Themen, die diskutiert werden sollen.

 

Verbote fördern aus Sicht der Schüler keinen reflektierten Umgang, der aber notwendig ist, um in einer digital dominierten Umwelt erfolgreich zu bestehen.
hack your school ist eine Plattform, um die Digitalisierung in Münchner Schulen voranzubringen. Dies wird durch Coaching, Interessensvertretung und konkrete Angebote für die Vernetzung der Schulfamilie zu digitalen Themen erreicht. hack your school ist eine Initiative des Münchner Schülerbüro e.V. in Kooperation mit der StadtschülerInnenvertretung und dem Medienzentrum München (jff).

 

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