Die größte Gruppe arbeitet an einem Projekt so groß wie Google. Open School ist aber nicht „nur“ eine Suchmaschine, die den Lehrplan für jeden Schüler individuell ausgibt, sondern gleichzeitig auch noch ein Speicher der Unterrichtsmaterialien aller Bundesländer. Das Besondere: Ihr Projekt setzt auf die ganze Schulfamilie, mit einer Plattform aus drei Segmenten: Im ersten Teil gibt das ISB eine kurze Zusammenfassung des Stoffs wieder. Der zweite Teil fordert die Lehrer auf, ihren Inhalt für ihre Schüler zugänglich zu machen um ihnen mit den Unterrichtsmaterialien das Lernen zu vereinfachen. Der dritte Teil bietet dann den Schülern selbst Partizipationsmöglichkeiten, durch Kommentare können Erfahrungen und Bewertungen ausgetauscht werden, um das Lernen für alle zu erleichtern.

 

Natürlich kann das alles nicht an einem einizigen Wochenende umgesetzt werden, das Ziel von Taulant Osmani, Maximilian Staehler, Natan Bilga, Silas Ferreira da Silva, Fabian Rieth und Benjamin Bähnisch ist ein Konzept zum ersten Teil anhand des Beispielfachs Geschichte. Weiterarbeiten würden alle sechs gerne auch noch nach hackyourschool, dafür bräuchten sie aber einiges an Unterstützung seitens der Finanzierung, Publizierung und Realisierung. „Kurz um, das Kultusministerium müsste seine Priorität auf Digitalisierung setzen und dürfte dabei nicht vergessen, die Interessen der Schüler miteinzubeziehen.“ bringt Silas die Sache auf den Punkt.

 

Fabian erklärt, warum diese Prioritätensetzung bitter nötig wäre: „Alle bisherigen Plattformen sind privatisiert und kostenpflichtig. Bei Schulstoff ist das aber eine Frechheit, schließlich sollte Bildung für jeden zugänglich und kostenlos sein, deshalb auch Open School.“