Es geht los: Mit einem Bild einer uralten Schulbank auf der sich eine kleine Schiefertafel mit der kreidigen Aufschrift „Schule“ befindet. Ein Google Ergebnis aus dem Jahre 2017. „Wenn ich Schule google und auf der ersten Seite bei einem Bild von Tafel & Kreide rauskomme, dann läuft irgendetwas in unserem Bildungssystem gewaltig schief.“ stellt der Organisator Benedict Lang in seinem Lightning Talk im Begrüßungsplenum von @hackyschool fest.

 

Benedict Lang Organisator von hackyourschool

 

Wenn die extrem junge  AfD dreimal soviele Likes wie die 72 Jahre alte Traditionspartei CDU besitzt, dann muss man feststellen, dass einige Menschen noch nicht verstanden haben wie soziale Medien funktionieren. Offensichtlich existieren erfahrene Politiker, die sich im Zeitalter der digital natives nicht auskennen. Dieses Bildungslack ist laut Benedict gar nicht so verwunderlich, „schließlich haben sie diesselbe Schule besucht wie wir.“

 

Eine hoffnungsfrohere Perspektive über die Nutzungsmöglichkeiten des Internets bietet uns der Gründer von Wikipedia, dessen Idee bis heute weiter wirkt, dessen Projekt Verwendung in so gut wie jedem Schulreferat findet. Gerade das Internet ermöglicht Einzelpersonen die Welt zu verändern, Einzelpersonen wie du und ich, die sich 1215 Stunden im Jahr darüber ärgern, dass sie in der Schule kein Handy benutzen dürfen.

 

„Ich weiß nicht, ob unsere Zukunft so aussehen soll, dass jeder Schüler in seine viereckige Box starrt. Doch dieses Wochenende habt ihr die Chance Euch damit auseinanderzusetzten – in einem Tag, 17 Stunden, 20 Minuten und 33 Sekunden – zählen eure Ideen der digitale Schulzukunft bei der Abschlusspräsention.“ mit einem Satz der Aussage #nopressure eröffnet Benedict Lang die Phase des kreativen Projektbrainstormings.