Der Begriff „hacken“ genießt kein besonders großes Ansehen. Doch was bedeutet der überhaupt, wie verstehen wir ihn und was hat das ganze mit Schule zu tun? Hier im Blog erklären wir, was wir unter hacken verstehen.

 

 

Jetzt mal ganz ehrlich: Unter einem Hacker stellen wir uns alle einen Programmierer vor, der mit Kapuzenpulli und Fertigpizza im Keller sitzt und mit heruntergelassenen Jalousien die Passwörter zu irgendwelchen geheimen Dokumenten knackt.

 

Doch damit werden wir dem Begriff nicht gerecht. Hacken ist nämlich viel mehr als das. Ein Hack ist nichts mehr als eine Problemlösung, die über die bereits vorhandenen Möglichkeiten hinausgeht und oft auf kreative Weise erfolgt. Dabei geht es in wenigen Fällen tatsächlich darum, Lücken in Software oder Hardware auszunutzen, um an sensible Informationen zu gelangen oder um Schaden anzurichten.

 

Wie kann man denn jetzt Schule „hacken“? Mit dem Label „hack your school“ regen wir dazu an, kreative Problemlösungen zu finden, die sich darauf beziehen, dass der Alltag in der Schule oftmals keine Spur digital abläuft. Wir wollen, dass sich das ändert und wir wollen, dass Jugendliche dabei mit einbezogen werden.

 

Das Veranstaltungsformat des Hackathons orientiert sich an dieser positiven Verwendung des Begriffs: In beschränkter Zeit – bei uns ein Wochenende – sollen Problemlösungen entwickelt und umgesetzt werden. Gerne auch mit ungewöhnlichen Methoden oder Mitteln.

 

Wir freuen uns auf den Lightning-Talk zum Thema „hacken, was ist das eigentlich?“. Michael Weiner vom Chaos Computer Club gibt uns Einblicke in ein breites Verständnis von hacken aus unterschiedlichsten Perspektiven.