Die Abschlusspräsentation von hack your school moderierte mit viel Charme & Elan: Elias Webinger.
Als Einstimmung gab es erst einmal eine Diashow mit ersten Impressionen, damit die Zuschauer einen ersten Eindruck bekommen konnten was HACKYOURSCHOOL überhaupt ist und was die Leute so während des Projektes gemacht haben. Der stylisch kreative Flair der Räumlichkeiten der Wayra Academy München machte dabei viel Lust auf Mind Maps, Brainstorming & kreativen Input, welcher bei der Abschlusspräsentation auf keinen Fall zu kurz kam.

 

Alle elf Projekte wurden kurz und knapp nach dem Prinzip des ,,Elevator Pitches“ vorgestellt.

 

Aber was ist eigentlich überhaupt ein ,,Elevator Pitch?“

 

Der Elevator Pitch, entstand in den 1980er Jahren in den USA und entspricht ganz dem Start Up Prinzip: man muss in der Zeit, in der man zusammen mit einem Investor den Aufzug nach oben fährt, es schaffen diesen zu überzeugen.

 

Bevor es mit den einzelnen Präsentationen der Projekte losging wurden noch ein paar Fakten rund um HACKYOURSCHOOL genannt.

 

Und zwar…?

 

Insgesamt mischten 34 Jungs und 6 Mädels HACKYOURSCHOOL auf. Diese nahmen dann schon mal ein paar hundert Kilometer auf sich und düsten beispielsweise aus Hamburg oder Frankfurt an.

 

Die Schüler und SchülerInnen wurden von 19 Teamern und Experten unterstützt. Sieben Monate dauerte die gesamte Vorbereitung auf das Projekt. Ach ja und es gingen 200 Flaschen des Hipster Getränks Club Mate drauf… was viel Koffein für lange produktive Nächte beinhaltete.

 

Auf einem Bildschirm wurde die Zeit bis zum Vortrag heruntergezählt. Wer länger als vier Minuten brauchte wurde durch laute Musik – ganz nach dem Prinzip des Elevator Pitch unsanft unterbrochen.

 

Dabei waren die die Präsentationen immer ähnlich und übersichtlich gegliedert. In etwa so:

 

DAS PROBLEM Welches Problem löst ihr mit Eurem Projekt/ Produkt?

 

DIE IDEE Was ist Eure Idee?

 

DIE LÖSUNG Wie habt ihr das Problem gelöst? Und welche Umsetzungsvariante habt ihr gewählt?

 

DEMO Was erwartet uns an eurer Station? Was können wir dort sehen?

 

Den Beginn machte die App TESTBRO, eine App mit Prüfungsfragen, die sich an die individuellen Fähigkeiten des einzelnen anpasst und durch Führerscheinapps inspiriert wurde.

 

Weiter ging es mit einer App, die wichtige Funktionen für den Schulalltag zusammen bringt. Die APP ,,ALL IN ONE 4 YOU“ ist schon fertig und erleichtert mit einem digitalem Hausaufgabenheft und Krankschreibung den Schüler*innen Alltagssorgen.

 

Die Intuition von #GEHTMALONLINE ist dagegen ein Projekttag bei dem Soziale Medien im Mittelpunkt stehen. Warum ist Social Media eigentlich gar nicht in die Schule integriert, obwohl es Schüler*innen in der heutigen Zeit so wichtig ist? Ziel ist es auch über Unverständnis und Angst vor sozialen Netzwerken aufzuklären.

 

Helena und Paula stellten ein APP vor, die es schneller und strukturierter möglich macht weiterführende Schulen in München zu finden.Die Sprache und Bedienung ist einfach und so auch für Grundschulkinder geeignet. Außerdem werden individuelle Präferenzen bei Zweigen und Interessen berücksichtigt und das ganze an Hand einer digitalen Karte zusammengefasst.

 

Weitere Themen waren noch die Ablösung von Frontalunterricht durch individuelle und digitalisierte Methoden. Anhand von Terminals soll individuelles Lernen möglich gemacht werden, bei welchen unterschiedliche Begabungen und Niveaus besser berücksichtigt werden können.

 

Wenn man nach dem Projekt NEWSCHOOL 3D geht, ist die Zeit von verstaubten Anschauungsmaterial vorbei und es gibt bald nur noch Modellen im 3 D Format.

 

STUDYTIME verhindert dagegen Ablenkung via Instagram, Youtoube oder Facebook durch ein Browserplugin und sorgt dabei beim Lernen für eine geregelte Zeiteinteilung, welche mit motivierenden Zitaten unterstützt wird.

 

Alle Projekte könnt ihr im einzelnen unter https://hack-your-school.org/blog/ nachlesen oder die gesamte Abschlusspräsentation noch einmal live auf Facebook unter www.facebook.com/hackyourschool sehen.

 

Nach den Präsentationen gab die Jury, welche aus Sebastian Ring vom Medienzentrum München, Valentina Schüller und Benedict Lang vom Münchner Schülerbüro bestand, konstruktives Feedback mit hilfreichen Ideen für die Praxis.

 

Die Präsentationen wurden durch witzige Pausen sogenannte Energizer Breaks unterbrochen, in denen man sich bei Power#Schnick Schnack Schnuck oder ,,Workers“ einmal richtig austoben konnte. Für die Gewinner gab es dann zur Belohnung Cardboards, um auch mit dem Handy in Virtual Reality Welten abzutauchen.

 

Bei kleinen technischen Problemen summten Experte Uli Tausend & Moderator Elias einfach einmal waiting think music drauf los, was die meisten Zuschauer zum Schmunzeln brachte.

 

Egal ob -TESTBRO, ALL IN ONE 4 SCHOOL, SCHOOLKNOWLEDGE, EXO, STUDYTIME, SCHULFINDER, OPEN SCHOOL, IDIVIDUALLERN, NEWSCHOOL 3 D, IMPLEMENTS oder #GEHTMALONLINE – alle Projekte haben gezeigt wie unglaublich viel Potenzial & Ausbaumöglichkeiten es gibt, um Schule digitaler und zeitgemäßer zu gestalten. Die Präsentation hat nicht nur wichtigen Input und Inspiration gegeben sondern auch im Anschluss viel Lust gemacht, die Projekte zu testen & in Realität verwirklicht zu sehen. Jetzt ist es die Aufgabe des Kultusministeriums die Ideen zu fördern und eine schnelle Umsetzung zu ermöglichen.

 

Den Ausklang der Veranstaltung bot die Open Space Phase, bei der man zu den unterschiedlichen Stationen der Projekte laufen konnte und drauf los surfen, diskutieren und natürlich die jeweiligen Apps testen durfte.

 

Abschließend noch ein großes DANKE <3 an das gesamte Team: DANKE an Experten,Kooperationspartner: das Münchner Schülerbüro e.V., das Medienzentrum München, die StadtschülerInnenvertretung, Fotografen, Bildungspolitiker, Moderatoren, Schüler*innen und Blogger, welche die Veranstaltung überhaupt möglich gemacht haben.

 

Vielleicht sehen wir uns ja auf basis’17!
Es war großartig mit EUCH!!!